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Internationale Best Practices
Internationale Best Practices: Auf globalen Grundlagen aufbauen
Bei The ARCH kommen Basisorganisationen zusammen und vernetzen sich mit Museen, Universitäten und globalen Expert:innen, um auf einen reichen Schatz internationaler Best Practices im Bereich der Erhaltung immateriellen Kulturerbes (ICH) zurückzugreifen. Gegründet von Schlüsselpartnern wie Heritage Crafts (UK), Workshop Intangible Heritage (Belgien), Heritage NL (Kanada) und 1720 (Deutschland), ist unser Netzwerk mittlerweile auf über 40 Länder weltweit angewachsen. Wir entwickeln Werkzeuge für lokales Handeln mit dem Ziel, das Vermächtnis lokal verwurzelter traditioneller Handwerke für die Zukunft zu sichern.
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Unsere globalen Partnerschaften und Standards
Wir arbeiten mit internationalen Organisationen und Expert:innen zusammen, um bewährte Rahmenwerke zu übernehmen und anzupassen, die die Vitalität und Bedrohungen traditioneller Handwerke bewerten. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Beteiligung der Gemeinschaften und auf Bildungsinitiativen.
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Kernbereiche internationaler Best Practices
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Einheitliche Methodiken: Inspiriert von weltweiter Forschung entwickeln wir standardisierte Werkzeuge zur Bewertung der Vitalität von Handwerken, die Daten zu Risiken, wirtschaftlichen Faktoren und kultureller Bedeutung einbeziehen.Der Heritage Atlas ist ein zentrales Beispiel, das sich derzeit in der Entwicklung befindet: eine von Fachleuten erarbeitete einheitliche Methodik zur Sammlung und Bewertung globaler Daten zur Vitalität und zu Bedrohungen traditioneller Handwerke. Sie schafft ein robustes Rahmenwerk zur Risikobewertung und zu Erhaltungsoptionen und ebnet den Weg für gezielte Unterstützung durch Fördermittel, digitale Archivierung in einer globalen Datenbank sowie Netzwerke für Wissensaustausch und wirtschaftliche Stärkung. Die Erprobung und Verfeinerung des Rahmenwerks beginnt 2026 in Sachsen-Anhalt (Deutschland) durch Workshops in fünf Planungsregionen mit Handwerker:innen und Gemeinschaften (mit anfänglichem Fokus auf Traditionen wie die Glasherstellung, um Daten zu Risiken zu sammeln), bevor es für eine breitere, kulturübergreifende Anwendung optimiert wird.
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Modelle zur Jugendbeteiligung: Aus globalen Jugendprogrammen lernen wir und befähigen junge Menschen, zu Hüter:innen kultureller Vielfalt zu werden, indem wir Verbindungen schaffen, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden. Dazu gehört Young Living Craft Activists (YLCA), unsere jugendgeführte Initiative, bei der Teilnehmende aus unterschiedlichen Hintergründen Geschichten teilen und gemeinsam an Projekten arbeiten.
Diese Grundlage ermöglicht es uns, Ansätze in lokalen Kontexten zu testen und zu verfeinern und so einen Kreislauf kontinuierlicher Verbesserung zu schaffen.

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